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Good to know

Einkaufen

 
Ich liebe den ersten Einkauf immer sehr. Amerikanische Supermärkte – was gibt es hier nicht alles zu kaufen! Inzwischen sind wir auch ganz gut darin, abzuschätzen, was wir so alles benötigen werden.

Man deckt sich am besten in den grösseren Orten mit allem Erforderlichen ein. Je nach dem, wohin euch Eure Reise führt, gibt es dort nur einen kleinen Laden mit eingeschränktem Angebot oder eventuell gar keinen Laden.

Bei den Supermärkten sind unsere Favoriten «Fred Meyer» und «Carrs-Safeway“. Beide etwas auf der teureren Seite, aber ein sehr gutes, frisches Angebot bei Obst und Gemüse, auch beim Fleisch sind wir noch nie angegangen und beide bieten meistens eine grosse Auswahl an Brot, Brötchen und Gebäck. Auch wenn wir, ehrlich gesagt, beim Brot sehr kritisch und europäisch eingestellt sind, finden wir inzwischen immer etwas, was uns wirklich gut schmeckt.

Natürlich gibt es aber auch z.B. Walmart – je nachdem, was man benötigt eine gute und günstige Alternative, vor allem, wenn man noch Ausrüstungsgegenstände benötigt.

In kleineren Orten in Alaska findet ihr auch oft „Three Bears Alaska“ – lohnt sich auf jeden Fall dort einmal vorbeizuschauen und eine gute Wahl für den Einkauf unterwegs.

Und auch wenn ihr einen „Farmers Market“ seht – haltet an und deckt euch mit frischen und regionalen Produkten und selbst Gemachtem ein – wir schlendern hier sehr gerne zwischen den Ständen herum.

Tanken

 
Auch beim Tanken gilt, tankt lieber etwas zu früh auf und wartet nicht unbedingt ab, bis der Tank leer ist. Wer weiss, wann die nächste Tankstelle kommt, ob diese geöffnet ist und ob sie Benzin und/oder Diesel hat.

An den meisten Tankstellen kann man mit Kreditkarte direkt an der Zapfsäule bezahlen. Aber aufgepasst – bei einigen Tankstellen werdet ihr dann nach der Postleitzahl gefragt und oftmals werden hier nur amerikanische Postleitzahlen akzeptiert, die zur Kreditkarte passen müssen.
Wenn das der Fall ist, müsst ihr erst zum Kassierer gehen, einen bestimmten Betrag auf der Kreditkarte autorisieren und könnt danach bis zu diesem Betrag auftanken. Benötigt ihr weniger Benzin, als ihr vorab autorisiert habt, wird auch nur dieser Betrag der Kreditkarte belastet.

Übrigens gibt es auch hier Weblinks zum Vergleichen der aktuellen Preise, z.B.

Campingplätze

 
Eine der häufigsten Fragen zur einer Camper- / Wohnmobilreise durch Alaska und den Yukon ist, ob man die Campingplätze im Voraus reservieren muss.
Generell hängt das davon ab, wann ihr reist, wohin euch die nächste Etappe führt und wie flexibel ihr seid.

In Alaska und im Yukon gibt es viele unterschiedliche Campingplätze. Es gibt private, die etwas höher im Preis sind, meistens aber auch mit allem ausgestattet sind, was man benötigt. Das heisst also, einem Wasseranschluss, Elektrizität und Dumpstation sowie Toiletten und Duschen. Meistens gibt es auch einen kleinen Shop.

Als Alternative gibt es die staatlichen Campingplätze, meistens an landschaftlich sehr schönen Plätzen gelegen, aber einfach ausgestattet.
Das können Forest Service Campgrounds, Campgrounds von BLM (Bureau of Land Management) oder Alaska State Parks sein.

Und man kann auch „Wildcampen“ – solange es nicht ausdrücklich untersagt ist oder Ihr euch auf privatem Land befindet.

Unbedingt im Voraus reservieren solltet ihr den Teklanika Campground im Denali National Park. Reservierungen werden normalerweise am 1. Dezember freigegeben und während der Hochsaison ist er schnell ausverkauft. Es gilt eine Mindestaufenthaltsdauer von 3 Nächten – man kann aber auch die 3 Nächte reservieren und früher wieder abreisen, wenn man das möchte.

Auch die Alaskaner selbst gehen gerne campen. Besonders an Feiertagen kann es also schon einmal knapp werden mit Campingplätzen an beliebten Orten.

Viele Campingplätze können gar nicht im Voraus reserviert werden, hier ist ein guter Tipp, dass man bereits am frühen Nachmittag ankommt.

In Seward wiederum haben wir dafür die Erfahrung gemacht, dass die Campingplätze im Ort nur im Voraus online reserviert werden können. Plant das also gut ein und reserviert Euren Platz bereits, wenn Ihr Internet habt. Sollte das nicht klappen, gibt es Alternativen etwas ausserhalb, z.B. den KOA Campground oder auch Millers Landing – dort konnten wir als „Walk in“ Gäste noch einen Platz ergattern.

Mein Tipp – holt euch unbedingt die Milepost – sie listet die Campingplätze entlang eurer Strecke und hier findet ihr auch Informationen, ob Ihr bei einer Ausfahrt übernachten könnt oder nicht.

Ansonsten findet ihr unter den folgenden Links eine gute Übersicht über Campingplätze in Alaska und im Yukon:

Eine kleine Auswahl unserer Favoriten:

• Ninilchik
• Haines
• Tolsona Wilderness Campground
• Red Eagle Lodge (Tok Cut-Off)
• Pine Lake Campgrounds


Besonders gut gefällt uns, dass man bei den staatlichen Campgrounds meistens eine Feuerstelle auf dem Stellplatz hat.
Im Yukon hatten wir die Erfahrung gemacht, dass sogar Feuerholz zur Verfügung stand.

Buchtips

 
Bei Reiseführern hat ja jeder seinen eigenen Favoriten, oder man sucht einfach online. Wir nutzen gerne einen Mix aus den verschiedensten Reiseführern und haben bisher folgende genutzt:

ISBN: 9783831025527

ISBN: 9783831025527

ISBN: 3866902867

ISBN: 3866902867

ISBN: 3866902867

ISBN: 3866902867


Vor Ort geholt haben wir uns:

Falcon Guides – Hiking Alaska – A guide to Alaska´s Greatest Hiking Adventures

Falcon Guides – Hiking Alaska – A guide to Alaska´s Greatest Hiking Adventures

Yukon Hiking: A Little Guidance In A Wild Landscape

Yukon Hiking: A Little Guidance In A Wild Landscape


Auch vor Ort holen würden wir uns jederzeit wieder die Milepost, die jeden Highway Meile für Meile beschreibt und für uns unersetzlich ist auf einer Rundreise durch Alaska und den Yukon.

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